Ein Fluss

Wo sind die Grenzen
Zwischen Einfluss und Vereinnahmung
Welche Manipulierung dürfen wir schwänzen
Und wann dürfen wir Laut geben
Zur Warnung

Wo war der eine Schritt
Den du zu weit gegangen bist
Wer gab dir einen Tritt
Und hat dich gefangen
Ohne großer List

Deine offenen Hände
Wurden manipuliert
Du hast ein Geschenk bekommen
Hast Lügen mit Hoffnung verwirrt

Du nähst dir Vorhänge
Für deine eigenen Augen
Ziehst die Gedanken in die Länge
Lässt dir von Fremden
Die Energie aussaugen

Deine Füße tragen weitere Lasten
Du gehst fremde Wege
Dein Atem kommt seit langem
Nicht mehr zum Rasten
Dein Rücken steht in der Schräge
Während dein Körper sich biegt
Und ein fremdes Gefühl
Über dein eigenes siegt

Der Anfang war wie ein Kuss
Ein sanfter ohne Hintergedanken
Jetzt wirst du weitergezogen von einem Fluss
Dein Boot ohne Segel gerät immer mehr ins schwanken
Die Ruder hast du längst verloren
Wir hatten uns mal Ehrlichkeit geschworen

Diejenigen die übrig bleiben
Können am Ufer dem Fluss zusehen
Und Wörter immer wieder umdrehen
Einfluss oder
Manipulation
Ein Fluss
Oder selbstgerechter Hohn

Du treibst davon grinsend
Und neben all dem winken
Schauen wir einfach zu
Während du und dein Boot
Ohne großem Wirbel
Einfach versinken

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Ein Gedanke zu „Ein Fluss

  1. Pingback: Lesestoff • Ausgabe #7/2017 - Neon|Wilderness

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