Den Fuchs nenn ich Columbus-

Habe ich dir erzählt,
Von dem Tag an dem die Welt an der Tür klopfte?

Ich habe gerade
Segelschiffe aufs Fensterbrett gemalt
Sie haben die Tür eingetreten als ich
Den Pinsel in den Farbtopf tunkte

Ich habe sie ignoriert
Mein Segelschiff war segellos

Weitere Transaktionen wurden nicht unternommen

Das Schiff hatte nun Segel
Und war bereit
Ich auch
Die Welt aber,
Wird nicht gerne ignoriert
Die ist kein Fuchs

Das habe ich trotz Segel
Am Hals gespürt
Unvorsichtig habe ich die Vorhänge zu Boden geworfen
Zum Abschied
Als Zeichen

Da haben sie geschossen
Die Welt
Ziellos auf mich gezielt

Das Ende ist blau und fleckig.

Habe ich dir erzählt,
Dass ich meinen Traum zwischen Schlüsselbein und Halsschlagader hüte?
Das war geheim
Dort hat mich die Welt getroffen.
Ich war zwar schon am Meer
Richtung Horizont

Zum Glück
Das Fenster wurde klein
Mein Schiff wurde groß
Im Augenwinkel war Blut
Die Welt hat getobt
Alleine
Und ueberall war Blut

Habe ich dir erzählt,
Dass an diesem Tag mein Traum gestorben ist?
Ich war traumlos
Aber nicht segellos
Der Fuchs hat meine Wunden geleckt
Ich hab meinen Traum losgelassen

Habe ich dir erzählt
Vom Loslassen
Um zu wachsen

Ich und mein Traum
Sind jetzt wieder zusammen
Und schauen uns alte Bilder an
Von Segelschiffen und Wasserfarben

Der Fuchs leckt mir die Wunden
Und erinnert mich immer wieder
An die unvollkommene Wahrheit
Von Träumen und Welten
Den Fuchs nenne ich Columbus

(Die blauen Flecken mal ich rosa)

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4 Gedanken zu „Den Fuchs nenn ich Columbus-

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